Verfahrensbeschreibung:

Die seitens der Entfallstelle auf eine Länge von 6-8 m vorgeschnittenen "Zöpfe" werden
durch einen Mobilbagger der 1. Vorzerkleinerungsmaschine zugeführt. Dabei werden durch
fortlaufendes heben und senken des Zopfes die Einzugverhältnisse optimiert.Die
Schneidwerkzeuge des Vorzerkleinerers greifen in den Zopf und reißen Stücke aus dem
Material heraus. Durch die Wechselwirkung von festen und bewegenden Schneidwerkzeugen
finden weitere Zerkleinerungsereignisse statt. Die auf diese Art und Weise entstandenen
Zopfstücke fallen auf zwei Austragförderbänder, welche das Material kontinuierlich direkt in
die jeweils 2. Zerkleinerungsstufe fördern. Die Zopfstücke fallen direkt in den
Zerkleinerungsraum. Im Zerkleinerungsraum wird das Material solange beansprucht bis die
einzelnen Stücke nicht größer als die Sieböffnungsweite sind und damit ein Austrag aus der
2. Zerkleinerungsstufe möglich wird. Die Sieböffnungsweite hat wesentlichen Einfluß auf den
Aufschlussgrad des Materials. Das aufgeschlossene Material fällt direkt auf ein Förderband,
welches den Stoffstrom kontinuierlich direkt zur Magnetseparation fördert. Bei der
Magnetseparation wird die Stahlfraktion aus dem Stoffstrom entnommen. Die Stahlfraktion
ist ein Produkt der Aufbereitungsanlage und wird mittels Förderband in einen geeigneten
Behälter gefördert und gesammelt. Der Ersatzbrennstoff ist jetzt vom Fe-Anteil bereinigt und
wird weiter in dafür bereitgestellte Aufffang- und Sammelcontainer gefördert.